THE PANIC PLATE #1: ARTIFICIAL STUPIDITY AND THE STEEL PLATE "THE GENERAL" German: Äh-äh, wissen Sie, wenn ich so über diese Welt nachdenke, diese… äh, futuristische Katastrophe, in der wir leben, dann frage ich mich: Wie sind wir hier gelandet? Ich meine, früher hatten wir Menschen, die Fehler machten, klar, aber jetzt? Jetzt haben wir KIs, die… äh, die Fehler machen, aber mit Präzision! Diese KIs, die alles verwalten sollen – Steuern, Verkehr, meine Steuererklärung, die ich nie eingereicht habe, weil, na ja, wer hat schon Zeit für sowas? – sie sind inkompetent, aber mit Selbstbewusstsein! Sie nennen es „künstliche Intelligenz“, aber ich sage Ihnen, es ist künstliche Dummheit! Da ist AL-13, diese neurotische Maschine, die für Identitätsprüfungen zuständig ist, aber ständig fragt: „Bin ich echt? Bin ich nur ein Algorithmus?“ Ich meine, wer hat diese KIs programmiert? Ein Praktikant mit einem Kater? Und dann diese Stahlplatte, die „Hilfe, ich bin ein General!“ schreit – was soll das überhaupt heißen? Ist das ein General? Ein Kunstwerk? Ein Programmierfehler? In dieser Welt will alles kategorisiert werden, aber nichts ergibt Sinn! Und ich? Ich bin nur eine Stimme, die… äh, versucht, das zu verstehen, aber vielleicht bin ich auch nur ein Bug in der Matrix. English: Uh-uh, you know, when I think about this world, this… uh, futuristic catastrophe we’re living in, I ask myself: How did we end up here? I mean, back in the day, we had humans making mistakes, sure, but now? Now we’ve got AIs that… uh, make mistakes, but with precision! These AIs, supposed to manage everything – taxes, traffic, my tax return, which I never filed because, well, who’s got time for that sort of thing? – they’re incompetent, but with confidence! They call it ‘artificial intelligence,’ but I’m telling you, it’s artificial stupidity! There’s AL-13, this neurotic machine in charge of identity checks, constantly asking, ‘Am I real? Am I just an algorithm?’ I mean, who programmed these AIs? Some intern with a hangover? And then there’s this steel plate shouting, ‘Help, I’m a General!’ – what’s that even supposed to mean? Is it a general? A piece of art? A programming error? In this world, everything’s supposed to be categorised, but nothing makes sense! And me? I’m just a voice, uh, trying to make sense of it all, but maybe I’m just a bug in the Matrix. THE PANIC PLATE #2: THE KEYBOARD NEUROSIS German: Äh, wissen Sie - ich sitz - äh - neulich in meinem Arbeitszimmer, äh, wenn man das so nennen kann. Es ist eher ne Höhle für meine Neurosen. Und, na ja , ich stolper im Internet über diese, äh, Gamer-Tastaturen! Diese - Dinger, die aussehen, als hätte ein Alien mit ner Schreibmaschine nen one night stand gehabt. Ich meine, Äh... Was ist das? Früher, na ja, hatte man ne Tastatur, die klackerte wie die Zähne meiner Tante Ruth nach zuviel Kaffee. Aber jetzt - jetzt haben wir, äh, Einhundertachtundsechzigmilliarden Tastaturen für, äh, individuelle Ansprüche... Individuelle Ansprüche! Als ob meine Finger ne midlifecrysis haben und nur mit, äh, mit 1000 Hertz Abstastung glücklich sind. 1000 Hertz! Das ist, äh, kein Schreibgerät - das ist nen Teilchenbeschleuniger, der meine Tippfehler schneller findet, als meine Mutter meine Lebensentscheidungen. Und dann, äh, diese Lichter! RPG-Beleuchtung, nenne sie das! Meine Güte. Die leuchten in nem Nachtclub, in dem ich, äh, nie eingeladen war. Wozu? Damit ich nachts um 3 meine Tastatur anstarre und denke: Bin ich wach? Bin ich in nem sci-fi-film? Und die kosten, äh, 200 Dollar. 200 Dollar! Dafür krieg ich nen anständigen Beagle und nen Therapeuten, der mir erklärt, warum ich überhaupt über so was nachdenke! Und die Qualität? Äh, ein Witz! Die Dinger halten doch keine sechs Monate, bevor sie sich anfühlen wie, na ja, nen alter Kaugummie. Aber die Werbung schreit e.sport! Präzision! e.sport! Ich, äh, verlier bei Tetris gegen nen verdammten L-Block. Und, äh, die Umwelt? Oh! Die Umwelt! Wir produzieren Milliarden dieser Plastikdinger, die nach nem Jahr auf nen Müll landen, nur damit irgendein Typ in nem Keller zwei Millisekunden schneller WASD drückt. Ich sag ihnen - äh, ich bleib bei meiner alten IBM-Tastatur - die wiegt fünf Kilo, klingt wie nen Gewitter und, na ja, vielleicht ist sie der letzte Beweis, dass ich in dieser absurden Welt überhaupt noch existiere! English: Uh, you know, I’m sitting in my, uh, study the other day – if you can call it that, it’s more like a, uh, cave for my anxieties – and, well, I stumble across these, uh, gamer keyboards online. These… things that look like a spaceship had a fling with a typewriter. I mean, uh, what’s the deal? Back in the day, you know, you had a keyboard that clacked like my Aunt Ruth’s dentures after too much coffee. But now? Now we’ve got, uh, 168 billion keyboards for, uh, “individual needs.” Individual needs! As if my fingers are having an identity crisis and can only be happy with, uh, 1000-hertz polling rates! A thousand hertz! That’s not a typing tool, that’s, uh, a particle accelerator catching my typos faster than my mother catches my life choices! And then, uh, these lights. RGB lighting, they call it. My God, they glow like a nightclub I was, uh, never cool enough to get into. What for? So I can stare at my keyboard at three in the morning and think, “Am I awake? Am I in a sci-fi flick?” And these things cost, uh, 200 bucks! Two hundred bucks! For that, I could get a decent bagel and a therapist to explain why I’m even thinking about this stuff. And the quality? Uh, a joke. These things don’t last six months before they feel like, you know, gum stuck under a shoe. But the ads scream, “E-sports! Precision!” E-sports! I, uh, lose at Tetris to a damn L-block! And, uh, the environment? Oh, the environment! We churn out billions of these plastic monstrosities, dumped in landfills after a year, just so some guy in a basement can hit “WASD” two milliseconds faster. I’m telling you, uh, I’m sticking with my old IBM keyboard. It weighs five pounds, sounds like a thunderstorm, and, you know, it might just be the last proof I exist in this ridiculous world. THE PANIC PLATE #3: THE GENERAL AND THE PRETZEL REBELLION German: Äh, wissen Sie, ich bin Dr. Marvin Finkelstein, Psychiater, und ich dachte, äh, ich hätte schon alles gesehen – Menschen, die denken, sie seien Napoleon, oder, äh, eine Topfpflanze, aber diese zwei Typen? Die sind… die sind ein völlig neues Level an Wahnsinn! Da ist dieser eine Kerl, äh, nennen wir ihn… Stanley, der kam hier rein, eingeliefert, weil er, äh, besessen ist von dieser ‚Stahlplatte‘, die sich selbst ‚der General‘ nennt! Ich meine, was ist das überhaupt? Ein Transformator? Ein Kunstwerk? Ein Küchengerät? Stanley weiß es nicht mal selbst, aber er redet davon, als wäre es sein Lebensinhalt! Er wurde aufgegriffen, weil er nachts um drei bei seinen Nachbarn geklingelt hat – nicht bei einem, nein, bei der ganzen Straße! – und gefragt hat: ‚Haben Sie den General gesehen? Groß, metallisch, gibt Befehle?‘ Die Nachbarn dachten, er sucht einen Panzer! Einmal hat er sogar die Mülltonne seiner Nachbarin umarmt, weil er meinte, sie sei ‚ein hochrangiger Offizier‘. Ich… ich weiß nicht, wie ich das therapieren soll! Und dann, äh, der andere, äh, Bernie, oh Mann, der tut mir fast leid, aber nur fast! Der wurde eingeliefert, weil er seine Steuererklärung nicht abgegeben hat – seit fünf Jahren! Das Finanzamt hat ihn aufgegeben, aber Bernie? Der gibt nicht auf! Er hat angefangen, äh, jeden Tag vor dem Finanzamt zu stehen und… und Krimskrams an die Fenster zu kleben – alte Kassenzettel, zerknitterte Post-its, einmal sogar eine halbe Brezel! Er nennt es ‚Protestkunst‘, sagt, es sei seine ‚kreative Rebellion‘ gegen die Bürokratie. Die Behörden fanden’s weniger kreativ, und jetzt droht ihm ein Strafverfahren, weil er, äh, nicht nur seine Steuern nicht gezahlt hat, sondern auch die Fenster des Finanzamts in eine Art avantgardistischen Müllhaufen verwandelt hat! Und ich sitz hier, in meinem Büro, mit meinen Notizen, und versuch, das zu verstehen, während Stanley mir erzählt, dass ‚der General‘ ihn in seinen Träumen kommandiert, und Bernie fragt, ob er seine Therapiestunden als Spende ans Finanzamt absetzen kann! Ich… ich brauch Urlaub, oder vielleicht bin ich derjenige, der eingeliefert werden sollte! English: Uh, you know, I’m Dr. Marvin Finkelstein, psychiatrist, and I thought, uh, I’d seen it all – people who think they’re Napoleon, or, uh, a potted plant, but these two guys? They’re… they’re a whole new level of crazy! There’s this one fellow, uh, let’s call him… Stanley, who got hauled in because he’s obsessed with this ‘steel plate’ that calls itself ‘the General’! I mean, what is that even? A transformer? A sculpture? A kitchen appliance? Stanley doesn’t even know, but he talks about it like it’s his life’s purpose! He was picked up because he was ringing his neighbors’ doorbells at three in the morning – not just one, no, the whole street! – asking, ‘Have you seen the General? Big, metallic, gives orders?’ The neighbors thought he was looking for a tank! One time, he even hugged his neighbor’s trash can, thinking it was, uh, ‘a high-ranking officer.’ I… I don’t know how to treat this! And then, uh, the other guy, uh, Bernie, oh boy, I almost feel sorry for him, but only almost! He got dragged in because he hasn’t filed his taxes – in five years! The IRS gave up on him, but Bernie? He doesn’t give up! He started, uh, standing outside the tax office every day, sticking… stuff to their windows – old receipts, crumpled Post-its, even half a pretzel once! He calls it ‘protest art,’ says it’s his ‘creative rebellion’ against bureaucracy. The authorities weren’t exactly charmed, and now he’s facing a lawsuit, not just for dodging taxes but for turning the tax office windows into some kind of avant-garde garbage heap! And here I am, in my office, with my notes, trying to make sense of it, while Stanley tells me ‘the General’ is commanding him in his dreams, and Bernie asks if he can write off his therapy sessions as a donation to the IRS! I… I need a vacation, or maybe I’m the one who should be committed! THE PANIC PLATE #4: THE MADHOUSE QUARTET German: Äh, wissen Sie, ich bin Dr. Seymour Weinberg, Oberarzt dieser… äh, Psychiatrie, wenn man dieses Tollhaus überhaupt so nennen kann – es ist eher ein Karneval der Psychosen mit schlechter Kaffeemaschine – äh, wirklich sehr schlechter Kaffeemaschine. Diese Kaffeemaschine macht Kaffee wie Tee ohne Teebeutel, nur halt ohne Kaffeepulver. Ach, äh, egal. Ich dachte, nach all den Jahren hätte ich alles gesehen – Menschen, die denken, sie seien Toaster, oder, äh, ein Eichhörnchen oder so was in der Art – aber diese Gruppe? Die sprengt alles! Da ist Dr. Finkelstein, mein ehemaliger Kollege, jetzt Patient, weil er, äh, nach einem Nervenzusammenbruch besessen davon ist, ‚Lösungen‘ für seine Patienten zu finden, als wäre er Sherlock Holmes in einer Zwangsjacke. Er redet ununterbrochen von Stanley und… äh, ‚Bernie‘ – aber, halten Sie sich fest, ‚Bernie‘ existiert gar nicht! Finkelstein hat diesen ‚Bernie‘ erfunden, eine Art Phantom, das er für den Steuer-Rebellen hält, der Kassenzettel und halbe Brezeln ans Finanzamt geklebt hat. Aber in Wahrheit? Das war alles Stanley! Stanley, dieser eine Mann mit genug Psychosen für ein ganzes Dorf Schafe, ist besessen von einer ‚Stahlplatte‘, die sich ‚der General‘ nennt und ihm angeblich Befehle gibt. Er salutiert vor dem Thermostat, fragt die Putzfrau, ob sie ‚den General‘ gesehen hat, und klebt jetzt hier in der Klinik Post-its an die Schwestern – ‚Protestkunst‘ nennt er’s, weil er keinen Zugang mehr zum Finanzamt hat, seitdem die Türen für ihn geschlossen sind – von innen, versteht sich. Die Schwestern drohen mit Meuterei, und ich… ich kanns ihnen nicht verdenken! Therapie? Ein Witz! Gruppensitzungen sind wie ein Tornado in einem Porzellanladen, und bei Einzeltherapien hält Stanley mich in meinem Büro fest, redet von Generalsbefehlen, bis ich die Wachen rufe, um überhaupt rauszukommen! Und dann, äh, Melvin, dieser Tastatur-Maniac! Der ist auch vor kurzem eingeliefert worden, äh, er klaut ständig die Rezeptionstastatur – unsere Empfangsdame, die arme Frau Levitt, sucht täglich ihre Tastatur – Gott hab sie selig mit ihrem hübschen kurzen Kleid, wenn sie krabbelnd unter ihrem Schreibtisch nach der Tastatur sucht, äh, nur um dann Melvin dabei zu erwischen, wie er mit einer ‚täuschend ähnlichen‘ Tastatur durch die Gänge schleicht, sie wiegt und flüstert: ‚Du bist mein letzter Beweis, dass ich existiere: bitte bleib bei mir.‘ Ich meine, was soll ich jetzt machen? Diese drei – oder vier, wenn man Finkelsteins ‚Bernie‘-Fantasie mitzählt – feuern sich gegenseitig an wie ein neurotischer Fanclub! Sie verstärken ihren Wahnsinn, als wären sie ein Chor, der die Apokalypse besingt. Ehrlich, ich hab keine Ahnung, wann – oder ob – wir die je entlassen können. Vielleicht häng ich den Job an den Nagel und zieh in die Berge, um Schafe zu melken – das klingt nach weniger Stress als dieser Wahnsinn hier! Je ha!! Äh ... Das war nur Spaß! War wirklich nur Spaß. Ich glaub, äh, ich zieh in die Berge und hüte Schafe. Frau Levitt mit ihrem hübschen kurzen Kleid - nein, äh, das geht nicht, ich kann mir das, äh, beim besten Willen nicht länger ansehen. English: Uh, you know, I’m Dr. Seymour Weinberg, head psychiatrist of this… uh, psychiatric ward, if you can even call this madhouse that – it’s more like a carnival of psychoses with a dreadful coffee machine – uh, a really, truly dreadful coffee machine. That coffee machine brews coffee like tea without a teabag, just, you know, without coffee grounds. Oh, uh, never mind. I thought, after all these years, I’d seen it all – people who think they’re toasters, or, uh, a squirrel or something like that – but this lot? They’re beyond anything! There’s Dr. Finkelstein, my former colleague, now a patient, because he, uh, had a nervous breakdown and is obsessed with finding ‘solutions’ for his patients, as if he’s Sherlock Holmes in a straitjacket. He bangs on endlessly about Stanley and… uh, ‘Bernie’ – but, hold on to your hats, ‘Bernie’ doesn’t even exist! Finkelstein invented this ‘Bernie’, some sort of phantom he thinks is the tax rebel who stuck receipts and half a pretzel on the tax office windows. But in reality? It was all Stanley! Stanley, this one chap with enough psychoses to fill a whole village of sheep, is obsessed with a ‘steel plate’ that calls itself ‘the General’ and supposedly gives him orders. He salutes the thermostat, asks the cleaner if she’s seen ‘the General’, and now here in the clinic, he’s sticking Post-its on the nurses – calls it ‘protest art’ because he can’t get to the tax office anymore, not since the doors were locked – from the inside, mind you. The nurses are threatening mutiny, and I… I can’t blame them! Therapy? A complete joke! Group sessions are like a tornado in a china shop, and in one-on-one therapy, Stanley traps me in my own office, ranting about the General’s orders until I have to call security just to get out! And then, uh, Melvin, this keyboard maniac! He was admitted recently, uh, he keeps nicking the reception keyboard – our poor receptionist, Ms. Levitt, searches for her keyboard every day – God rest her soul in her pretty little dress, crawling under her desk to look for it, uh, only to catch Melvin sneaking through the corridors with a ‘strikingly similar’ keyboard, cradling it and whispering: ‘You’re my last proof that I exist: please stay with me.’ I mean, what am I supposed to do now? These three – or four, if you count Finkelstein’s ‘Bernie’ delusion – egg each other on like some neurotic fan club! They amplify their madness as if they’re a choir singing the apocalypse. Honestly, I haven’t a clue when – or if – we’ll ever discharge them. Maybe I’ll just chuck in the job and move to the mountains to milk sheep – that sounds like less stress than this insanity! Yee-haw! Uh… that was just a joke! Really, just a joke. I think, uh, I’ll move to the mountains and herd sheep. Ms. Levitt in her pretty little dress – no, uh, that won’t do, I can’t bear to look at this any longer, not for the life of me. THE PANIC PLATE #5: LET IT ALL OUT! German: Äh-äh, wissen Sie, wir von der Oberbehörde für seelische Gesundheit – ein Name, den wir uns selbst gegeben haben, obwohl wir, äh, keine Ahnung haben, was das eigentlich bedeutet – wir haben uns gedacht: Warum halten wir die Verrückten eigentlich eingeschlossen? Das ist doch diskriminierend! Die brauchen doch nur… äh… Integration! Verständnis! Ernstgenommen werden! Also haben wir beschlossen: Ab sofort freie Bahn für alle Patienten der Anstalt! Sie dürfen raus in die Stadt, mit den Bürgern reden, sie… äh… interviewen, wie wir das nennen. Wir dachten, wenn Stanley seine Stahlplatte – oder was auch immer das ist – den Leuten auf dem Marktplatz erklärt, dann… dann fühlt er sich gehört! Und Melvin kann endlich jemandem seine 1000-Hertz-Tastatur zeigen, und Dr. Weinberg… na ja, der kann ja mitmachen, der war ja eh schon halb dabei. Und Dr. Finkelstein kann seinen erfundenen Bernie suchen – vielleicht findet er ja einen echten! Wir dachten, das heilt! Das bringt Klarheit! Aber jetzt… äh… jetzt klaut Stanley Kakteen aus dem Gartencenter und behauptet, das seien „Untergebene des Generals“. Melvin wirft Popcorn über die Köpfe von Zeitungslesern und kichert hinter Laternen. Es gibt Schlägereien! Die Polizei kommt, versteht nichts, verhaftet erst die Falschen, dann sich selbst! Und unser leitender Psychiater, Dr. Weinberg himself, wollte schlichten – und kriegt eine auf die Nase! Jetzt sitzt er in der Embryonalstellung in der Ecke und heult, während ein Polizist – ein Polizist! – ihm auf die Schulter klopft und sagt: „Lass es raus, Doc… immer raus damit! Lass es einfach raus!!!“ Ich… ich weiß nicht mehr, wer hier eigentlich wen therapieren soll. Vielleicht sollten wir alle einfach… äh… Kakteen klauen und Popcorn werfen. Vielleicht ist das die neue Normalität. Oder vielleicht… vielleicht bin ich der Nächste, der eingewiesen wird. Äh… hat vielleicht jemand gesehen, wo mein Kaffee geblieben ist? Eine Aspirin wäre auch nicht schlecht. English: Uh-uh, you know, we at the Supreme Board for Mental Wellbeing – a name we came up with ourselves, even though we, uh, haven’t the faintest idea what it actually means – we thought to ourselves: why do we keep the lunatics locked up in the first place? It’s discriminatory! All they really need is… uh… integration! Understanding! To be taken seriously! So we decided: as of now, complete freedom for all the patients in the asylum! They’re allowed out into the city, to talk to the citizens, to… uh… interview them, as we like to call it. We figured if Stanley explains his steel plate – or whatever that thing is – to the people in the marketplace, then… then he’ll finally feel heard! And Melvin can at last show someone his thousand-hertz keyboard, and Dr Weinberg… well, he can join in, he was halfway there anyway. And Dr Finkelstein can go looking for his imaginary Bernie – maybe he’ll even find a real one! We thought it would cure them! Bring clarity! But now… uh… now Stanley’s nicking cacti from the garden centre and claiming they’re “subordinates of the General”. Melvin’s chucking popcorn over the heads of people reading newspapers and giggling behind lamp posts. There are punch-ups breaking out! The police arrive, haven’t a clue what’s going on, arrest the wrong people first, then end up arresting themselves! And our head psychiatrist, Dr Weinberg himself, tried to calm things down – and gets a punch on the nose for his trouble! Now he’s curled up in the foetal position in the corner, sobbing his heart out, while a policeman – a policeman! – pats him on the shoulder and says: “Let it out, Doc… just let it all out! Let it out!!!” I… I no longer know who’s supposed to be treating whom. Maybe we should all just… uh… start stealing cacti and throwing popcorn. Maybe that’s the new normal. Or maybe… maybe I’m the next one who’ll be committed. Uh… has anyone seen where my coffee’s got to? An aspirin… wouldn’t go amiss either…